Wie umweltfreundlich sind alternative Antriebe wirklich?

Wie umweltfreundlich sind alternative Antriebe wirklich?

Elektroautos sind DER Hype der Automobilindustrie. Umweltfreundliche Autos sollen unsere Straßen revolutionieren und die CO2-Emission senken. Doch wie grün sind die “Grenn Cars” wirklich? Können sie tatsächlich halten, was sie versprechen? Oder steckt hinter dem vorbildlichen Image nur heiße, dreckige Luft?

Nicht nur die Autofahrer sind immer noch skeptisch, ob der geringen Reichweite und den hohen Kosten. Nach dem Riesenhype der letzen Wochen und Monate werden alternative Antriebe wie Elektro und Hybrid immer öfter auch von Fachleuten hinterfragt. Der TÜV Süd hatte gerade erst in einer Untersuchung herausgefunden, dass sich die Reichweite der Elektroautos bei eingeschaltenen Stromfressern wie etwa Heizung und Klimaanlage schnell drastisch verschlechtert. Elektroautos somit noch nicht praxistauglich wären, wenn sie von Herbst bis Frühling  keine hundert Kilometer schaffen.

Jetzt wird in Fachkreisen auch immer öfter angezweifelt, dass man den schönen Slogan “Zero Emission” für bare Münze nehmen könne. Zwar haben Elektroautos keinen Auspuff, doch muss der von ihnen genutzte Strom auch irgendwie hergestellt werden. “Beim aktuellen Strommix – überwiegend aus Kohle – ist die CO2-Bilanz eines Elektroautos kaum besser als die eines Verbrennungsmotors”, rechnet denn auch der ADAC vor. Für saubere Autos dürfte daher auch nur sauberer Strom aus Wind, Wasser und Sonne genutzt werden. Doch auch dann bleibt Bilanz nicht ganz sauber. Die Batterie ist der Sünder. Da bei ihrer Herstellung viele Schadstoffe enstehen, müsse das Elektroauto später locker sieben Jahre durchhalten, rechnet Claus Doll vom Fraunhofer-Institut im Handelsblatt-Interview vor, um effizient zu sein.

Vielleicht sind Elektroautos wirklich noch nicht so gut wie ihr Ruf, doch da die fossilen Brennstoffe der Erde zur Neige gehen, kommt man um eine Alternative zum Verbrennungsmotor wohl nicht drumrum.

(Foto: Marco Barnebeck / pixelio.de)

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