Auch E-Autos müssen “Brumm” machen

Auch E-Autos müssen “Brumm” machen

Um Fußgänger, Radfahrer und Blinde auf ein herannahendes Elektroauto aufmerksam zu machen, müssen Stromer Motorgeräusche simulieren – das hat die UNO beschlossen.

Rühmten sich die Autohersteller bisher auch mit der Lautlosigkeit ihrer Elektroautos, ist es mit der Stille bald vorbei. Nach Zeitungsberichten haben sich die Vereinten Nationen auf Geräuschvorgaben für Elektroautos geeinigt. Wie Verkehrsminister Ramsauer gegenüber der Financial Times Deutschland erklärte, seien vor allem Blinde, Fußgänger oder Radfahrer von sich nahezu lautlos nähernden Elektroautos überrascht. Im UNO-Bericht heißt es zu den Vorgaben weiterhin, dass am Klang deutlicht werden müsse, ob das E-Fahrzeug gerade beschleunigt, verzögert oder mit konstantem Tempo fährt.

Laut Medienberichten soll die neue Regelung ab Sommer in Kraft treten. Sie betrifft dann nicht nur Elektroautos, sondern alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge, wie etwa auch Zweiräder, Busse oder Lastwagen.

Seit September 2010 gibt es für den Toyota Prius III bereits einen elektrischen Signalgeber, der die Motorgeräusche simuliert – allerdings bisher nur in Japan.

(Foto basiert auf knipseline/pixelio.de)

1 Kommentar zu “Auch E-Autos müssen “Brumm” machen”
  1. Matthias 19 März 2011 um 01:34 #

    es ist schon verrückt. Ein leiser Straßenverkehr – ruhige Wohnungen selbst an einer Hauptstraße, dass sollte doch ein Traum aller sein.
    Jetzt sollen diese leisen Auto doch wieder Geräusche von sich geben.

    Ich hoffe der Trend zum Elektroauto nimmt nicht noch verrücktere Formen an.

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