Tauscht Opel Stammbelegschaft gegen billige Leiharbeiter?

Tauscht Opel Stammbelegschaft gegen billige Leiharbeiter?

Noch in diesem Jahr will Opel den geplanten Stellenabbau umsetzen, der die zukünftige Profitabilität des Unternehmens gewährleisten soll. Besonders hart trifft es den Produktionsstandort Bochum. 1.000 Stellen wird Opel hier streichen. Insgesamt, so verkündete es Opel-Chef Nick Reilly auf dem Genfer Autosalon, werden wie bereits geplant in Europa 8.000 der 48.000 Arbeitsplätze gestrichen.

Rainer Einenkel, der Chef des Bochumer Betriebsrats, wehrt sich gegen die Schließung des Getriebewerks am Standort Bochum. In der Automobilwoche macht er deutlich: “Opel braucht diese Getriebeproduktion”, da das Werk das effizienteste Getriebewerk in ganz Europa sei. Außerdem habe er kein Verständnis für den Abbau der Stammbelegschaft bei gleichzeitiger Neueinstellung von billigen Leiharbeitern. “Man wirft die Stammbelegschaften hinaus, um kurzfristig Kosten zu sparen. Mittelfristig verbaut man sich damit aber Chancen auf neues Wachstum.” Opel hatte erst kürzlich 400 Leiharbeiter eingestellt.

Derzeit fertigt das Bochumer Werk  die F-13-Getriebe für den Opel Corsa und den Opel Meriva.

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